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friedvolle kommunikation

In angespannten Situationen konstruktiv im Gespräch zu bleiben und aufrichtig und gelassen zu reagieren, ist für viele Menschen ein wichtiges Ziel. Eine „Sprache des Friedens“ zu sprechen und zu leben bringt die Möglichkeit, Gelassenheit zu entwickeln, das Leben in seiner Fülle wahrzunehmen und tiefe Verbindungen mit Menschen einzugehen.

Die Übungen und Workshops zur Friedvollen Kommunikation basieren auf dem Modell der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg. Ergänzend arbeite ich mit der Praxis der Achtsamkeit, wie sie der vietnamesische Zen-Mönch Thich Nhat Hanh lehrt.

Neben kurzen theoretischen Inputs zur Gewaltfreien Kommunikation und zur Achtsamkeit gibt es in den Workshops viel Raum für angeleitete Übungen im Plenum oder in Kleingruppen. Übungen im Zusammenspiel von Achtsamkeit und Kommunikation haben eine wichtige Rolle. Gearbeitet wird mit alltäglichen Situationen und Konfliktbeispielen der Teilnehmer.


Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Dr. M. Rosenberg ist international bekannt als Konfliktmediator. Er entwickelte in den 70er Jahren das Modell der Gewaltfreien Kommunikation und lehrt diese Methode seit über 30 Jahren weltweit. Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation ist sehr praxisorientiert und wird in Schulen, Unternehmen und Institutionen erfolgreich eingesetzt, um in Konflikten zu vermitteln und die Bereitschaft zur Kooperation zu fördern. Im privaten Bereich bietet die Gewaltfreie Kommunikation eine Möglichkeit, mit Partnern, Kindern, Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen oder anderen Menschen eine tiefe und achtsame Beziehung aufzubauen und Konflikte konstruktiv zu lösen.

Die Gewaltfreie Kommunikation bietet einen überzeugenden Weg dafür an, wahrzunehmen, was in uns lebendig ist und es mit anderen zu teilen. Sie geht von der Überzeugung aus, dass wir Menschen soziale Wesen sind und zu unserem Glück das Wohlergehen aller gehört.

„Ich denke, das Ziel im Leben ist nicht, immer glücklich zu sein, sondern all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich in uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt und es ist immer ein Geschenk, sich damit zu verbinden.“

Zitat Dr. Marshall Rosenberg

Die Gewaltfreie Kommunikation besteht im Wesentlichen aus vier Komponenten:

  1. Beobachten ohne Beurteilung und Bewertung
  2. Gefühle feststellen, die wir haben, wenn wir die Beobachtung machen,
  3. Bedürfnisse erkennen und formulieren, die hinter den Gefühlen stehen
  4. eine konkrete Bitte aussprechen, was jemand tun kann, um das Bedürfnis zu erfüllen

Zwei Fragen bilden die Basis der Gewaltfreien Kommunikation:

  • Was ist gerade jetzt in dir/mir lebendig?
  • Was können wir tun, um den Tag lebensbereichender zu gestalten?

Eine ausführliche 18-seitige Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation können Sie kostenlos als PDF-Datei herunterladen auf der Seite www.gewaltfrei.de (Menüpunkt "Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation") Dieses Skript hat mein Kollege Klaus-Dieter Gens erstellt und ins Netz gestellt. Vielen Dank dafür.


Die Praxis der Achtsamkeit nach Thich Nhat Hanh

Thich Nhat Hanh gilt als einer der großen buddhistischen Lehrer und Zen-Meister unserer Zeit. Er wurde 1926 in Vietnam geboren und lebt seit 1966 in Frankreich im Exil. Als Vertreter eines sozial engagierten Buddhismus engagiert er sich weltweit in der Friedensarbeit und dem interreligiösen Dialog.

Durch Achtsamkeit können wir uns darin üben, den gegenwärtigen Moment ganz bewusst wahrzunehmen. Eine solche Präsenz ermöglicht es, sich und anderen Menschen auf einfühlsame und nicht wertende Weise zu begegnen.

„Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und Nöte und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.“

Zitat Thich Nhat Hanh

Die Achtsamkeitspraxis verfolgt folgende Ziele:

  • mit sich selbst in Kontakt kommen
  • Bewusstheit und Klarheit erlangen
  • Harmonie mit sich selbst und allen Lebewesen leben
  • jeden Augenblick, in dem wir leben, in seiner Fülle schätzen lernen.

Die Bewusstheit des Atems ist ein wichtiger Aspekt der Achtsamkeit. Der Atem ist der Anker, mit dem wir uns im gegenwärtigen Augenblick halten. In der Meditation können wir Gefühle und Bedürfnisse in Stille spüren und annehmen. Im achtsamen Sprechen und Zuhören tauschen wir uns darüber aus.

„Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst.“

Zitat Thich Nhat Hanh

Die Praxis der Achtsamkeit ist ein Weg des Verstehens und der liebevollen Zuwendung zu sich selbst und zu anderen Menschen.

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